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Medienkongress
4. Medienkongress Villingen-Schwenningen
8. – 9.03.2012 | Neue Tonhalle

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Letzte Aktualisierung: 23.04.2012
Medienkongress© iStockphoto Thinkstock
Kinder und Jugendliche in Sozialen Netzwerken:
Digitale Netzgemeinschaften unter medienpsychologischer und mediensoziologischer Perspektive

SWR TV Bericht über den Medienkongress vom 08.03.2012
[01:57 min.]
Dieser Film wurde vom Südwestrundfunk für die SWR TV-Sendung ‚SWR-Landesschau aktuell‘ produziert und ausgestrahlt, das Copyright liegt ausschliesslich beim Südwestrundfunk.

Video-Kongress-Dokumentation der HFU
Die Hochschule Furtwangen University hat die Beiträge der Referenten in der Mediathek veröffentlich.

Unterhaltungs- und Informationsmedien werden zunehmend allgegenwärtiger: mobile Medienplayer zu Unterhaltungszwecken sind in annähernd jedem Schulbus im Einsatz, handteller-große Smartphons sind in quasi jedem Businessmeeting anzutreffen. Medien stehen uns rund um die Uhr zur Verfügung, sie dienen der Unterhaltung, der Kommunikation und dem Informationsaustausch. Medien sind gleichzeitig aber auch Gegenstand von Gesprächen, sie dienen der Identitätsentwicklung von Kindern- und Jugendlichen und sie ermöglichen zunehmend den jederzeitigen Zugriff auf die im Internet präsentierten Informationen.

Die Auswirkungen, die das Internet auf unseres Gesellschaft in den letzten 20 Jahren hatte waren groß – die Auswirkungen die Soziale Netzwerke auf die Gesellschaft haben werden, sind schon jetzt riesig: Während die ursprünglichen Internetdienste – wie E-Mail, iP-Telefonie und die Publikation von Informationen auf Webseiten – zunächst nur bekannte Funktionen in den neuen technischen Möglichkeiten abbildeten, ermöglicht das Web 2.0 eine völlig neue Publikations- und Kommunikationskultur. Von den vielen Möglichkeiten, die das Web2.0 bietet, erleben die webbasierten Sozialen Netzwerke wie Facebook, SchülerVZ und Co. einen ungeheuren Zulauf: Schon jetzt ist weltweit jeder 4. Internetnutzer Mitglied bei Facebook – allein 18,5 Millionen Deutsche (das sind rund 20% der Bevölkerung) informieren sich regelmäßig in diesem Netzwerk; in den USA, aber auch in Großbritannien und Island sind rund 50% der Bevölkerung in dieser digitalen Netzgemeinschaft aktiv – Tendenz weiter steigend.

Der große Erfolg von Sozialen Netzwerken wirft zahlreiche Fragen auf:

Wodurch zeichnen sich die Nutzer von Sozialen Netzwerken aus?
Wann und wie werden die Sozialen Netzwerke genutzt; gibt es besondere Nutzungsgewohnheiten?
Was erwarten und versprechen sich die Nutzer von den virtuellen Netzgemeinschaften?
Wie wird mit der Privatsphäre im weltweiten Netz umgegangen?
Wie nutzen die weltweit erfolgreichen Netzwerk-Konzerne die Freundschaft als Ware zur Gewinnmaximierung?
Welchen Einfluss haben die Sozialen Netzwerke auf die Lebensweise des einzelnen Nutzers?
… und welcher Einfluss auf die Gesellschaft und Kultur ist zu erwarten?
Bei diesen Fragen setzt der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen an. Im Rahmen der verschiedenen fundierten Beiträge zum Kongress wird aufgezeigt, wie die Sozialen Netzwerke den Alltag der Nutzer verändern, weil diese beispielsweise zu 50% täglich die Facebook-Seite aufrufen (und sich Facebook damit inzwischen – vor Google – zur meistgenutzten Internetseite entwickelt hat) und durchschnittlich 90 Statusmeldungen in Facebook posten – d.h. durchschnittlich 3mal am Tag die Welt wissen lassen, was sie gerade tun, was sie gerade interessiert oder was sie gerade „liken“.

Rückblende:
Die Website des 3. Medienkongresses 2010
Die Website des 2. Medienkongresses 2008
Die Website des 1. Medienkongresses 2006
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