3. Medienkongress Villingen-Schwenningen
25. - 26.03.2010 | Neue Tonhalle
Letzte
Aktualisierung: 11.03.2010

Die zunehmende Durchdringung des Alltags von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien hat zur Folge, dass der Lebensraum der nachwachsenden Generationen in großen
Teilen durch digitale Erlebniswelten geprägt ist: Die ubiquitäre Verfügbarkeit von Internet, digitalen Kommunikationsmitteln und Computerspielen sowie TV mittels
leistungsfähiger Handys, PDAs und Netbooks ermöglicht den Kindern und Jugendlich den jederzeitigen Zugang zu virtuellen Welten. Die tägliche Kommunikation und Vernetzung
mittels Schüler-VZ und Studie-VZ ist ebenso selbstverständlicher Bestandteil des Alltags, wie die die Pflege der webgestützten Selbstpräsentation in einem persönlichen
Blog oder einer eigenen Website. Auch Unterhaltungs- und Informationsangebote werden nicht mehr primär über die klassischen Massenmedien rezipiert, sondern in den
digitalen Medien individuell zusammengestellt. Das Eintauchen in digitalen Spiel- und Erlebniswelten stellt darüber hinaus ebenfalls für viele Kinder und Jugendliche
eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung dar.
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Generationen der sogenannten digital Immigrants („Digitalen Einwander“), die die Einführung digitaler Medien als stets ergänzende Option
erlebt haben, ist die allzeitige Verfügbarkeit digitaler Medien für die nachwachsenden Generationen der Digital Natives („digitalen Eingeborenen“) eine nicht mehr hinterfragte
Selbstverständlichkeit, der die Wahrnehmung der Welt prägt.
Im Rahmen des 3. Medienkongresses wird das Leben und Aufwachsen in digitalen Erlebniswelten in verschiedenen Beiträgen aus medienpsychologischer und medienpädagogischer
Perspektive beleuchtet: Ziel einer Medienerziehung und Medienbildung muss es sein, das Gleichgewicht zu bewahren zwischen dem Umgang mit Medien zum Aufbau der im Alltag
notwendigen Medienkompetenz und einem Medienkonsum der Züge einer Mediensucht und einer Flucht vor der Realität in mediale Scheinwelten zeigt. Hochrangige Experten und
Praktiker geben hierzu im Rahmen des Kongresses zahlreiche Tipps.
Medienkongress-2010_Anmeldefomular.pdf
[ 30 KB ]
Rückblende:
Die Website des 2. Medienkongresses 2008
Die Website des 1. Medienkongresses 2006